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Der Deutsch-Dänische Industrie- und Handelsklub, ursprünglich als „Deutscher Klub in Kopenhagen“ gegründet, wurde am 09.12.1970 gegründet. Nachfolgend die wichtigsten Daten der Klubgeschichte:
Der Deutsche Klub in Kopenhagen (DC) wurde mit folgender Zielsetzung gegründet: „Zweck des Deutschen Clubs ist die Pflege der deutschen Kultur, Sprache und Geselligkeit in Loyalität gegenüber Dänemark. Politische Bestrebungen sind ausgeschlossen.“ Der Klub hatte 8 Vorstandsmitglieder und 119 Mitglieder
Der Deutsch Klub errichtet eigene Klubräumlichkeien in der
Rørholmsgade 2 A, Kopenhagen. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem
Saal für 75 Personen, einer Garderobe, einem kleinen Besprechungszimmer
mit Sesseln und TV. Einem Vorstandsbesprechungszimmer für 12 Personen
und einer Anrichteküche mit Treppe zu dem darbunterliegenden Restaurant.
Die
Klubräumlichkeiten sind 5 Tage pro Woche jeweils von 19 – 23 Uhr
geöffnet. Es werden warme und kalte Speisen und Getränke serviert.
Eigenen Kellner und Servierdame. Mitglieder und Botschafter können die
Räumlichkeiten für Besprechungen, Veranstaltungen etc. mieten.
Die
Einrichtung der Räume wurde in Zusammenarbeit mit Heinz-Werner Benz und
Magasin erstellt. Die Botschaft beschaffte die notwendigen finanziellen
Mitteln aus Bonn.
Der Deutsche Klub versendete 10 mal jährlich eine Informationsblatt. Redakteur des Blattes ist der Klubpräsident Ernst-Siegfried Hansen (1955-1963)
Auf der Generalversammlung wird eine „Strukturkommission“ gewählt, die Umstrukturierungsmöglichkeiten im Deutschen Klub untersuchen soll. Initiator ist Heinz-Werner Benz.
Insgesamt 39 geladene Personen besprechen in den Klubräumlichkeiten die mögliche Gründung eines dänisch-deutschen Handelsklubs.
Die Klubräumlichkeiten werden gekündigt.
Gründung der Dänisch-Deutschen Gesellschaft
Auf der Generalversammlung konnte keinen neuen Vorstandsmitglieder gewählt werden. Man sah keine Zukunftsmöglichkeit für den Deutschen Klub, wenn neben der Dänisch-Deutschen Gesellschaft ein dänisch-deutscher Handelsklub gegründet wird. Der Deutsche Klub hatte zu diesem Zeitpunkt 168 Mitglieder.
Der Deutsche Klub feiert sein 20 jähriges Jubiläum
Der Deutsche Klub stellt seine Aktivitäten im Sommer 1970 ein.
Die Präsidenten des Deutschen Klubs:
1949 – 1951: Robert Küchental
1951 – 1955: Hans Gottschalk
1955 – 1963: Ernst-Siegfried Hansen
1963 – 1967: Carl Rasmussen
1967 – 1970: Dr. Schlosser
Der Deutsche Klub in Kopenhagen wählt auf seiner Generalversammlung eine „Strukturkommission“, die Umstrukturierungsmöglichkeiten im deutschen Klub untersuchen soll.
Die Kommission besteht aus:
Herbert Spors, Textilingenieur
Günter Kausche, Geschäftsführer der Deutschen Bundesbahn
Dr. Hans L. Waiblinger, Deutsche Botschaft
Walter Kurz, Geschäftsführer
Heinz-Werner Benz, Prokurist, Bosch
Stellvertreter:
Wille Bein, Geschäftsführer
Ernst-Siegfried Hansen, Redakteur
Die Kommission lädt 37 Klubmitglieder mit Verbindungen zur Wirtschaft zur 1. Besprechung in den Klubräumlichkeiten ein. 21 Personen nehmen daran teil und weitere 14 Personen zeigen Interesse. Kurz und Benz präsentieren die Pläne der Kommission.
Es wird ein Exekutivkomitee mit folgenden Mitgliedern gegründet:
J. Block, Geschäftsführer Schenker & Co.
H.-W. Elbrechtz, Geschäftsführer Agfa-Gevært
E.Gardan, Geschäftsführer Gardan Reklame
G.Helger, Ingenieur, Zeiss
Bendix Sørensen, Geschäftsführer Inro Reklame
W. Kurz, Geschäftsführer, CAS Spedition
H.-W. Benz, Prokurist, Bosch
Auf der Besprechung wird beschlossen, dass der zukünftige Name „Dänisch-Deutscher Industrie- & Handelsklub“ lauten soll. Dieser Verein sollte unabhängig vom Deutschen Klub gegründet werden und die Mitglieder des Komitees dürfen keine Vorstandsmitglieder im Deutschen Klub sein.
Es werden eine Reihe vorbereitende Besprechungen abgehalten, u.a.
mit J.L. Bryholt (Geschäftsführer AEG), der eine Gründung mit dem
Vorstand des Dänisch-Deutschen Informationsverbund (später
Dänisch-Deutsche Gesellschaft) anstrebt.
Ein „Komitee zur
Gründung des „Dänisch-Deutschen Industrie- & Handelsklub“ wird
gegründet. Die Mitglieder des Komitees sind: Benz (Bosch), Bryholt
(AEG). Elbrechtz (Agfa-Gevært), Kausche (Bundesbahn) und Kurz (CAS).
Das Komitee versendet Einladungen zur Gründung des dänisch-deutschen Handelsklub, als einen Teil der Dänisch-Deutschen Gesellschaft.
Die konstituierende Generalversammlung des Dänisch-Deutschen Industrie- & Handelsklub, die vom Generaldirektor Hans Sølvhøj, dem Präsidenten der Dänisch-Deutschen Gesellschaf, einberufen wurden, findet im Hellerup Parkhotel statt. Es werden 70 Mitglieder aufgenommen.
Als Vorstandmitglieder wurden gewählt:
Präsident: J.L. Bryholt, Geschäftsführer, AEG
Vizepräsident: E.H. Kähler, Geschäftsführer, Beiersdorf
Kassier: W. Kurz, Geschäftsführer, CAS
Sekretär: H.-W. Benz, Geschäftsführer, Grundig
Vorstandsmitglied: I. Kam, Geschäftsführer, Lufthansa
Vorstandsmitglied: S. Bangsund, Geschäftsführer
Als Stellvertreter wurden gewählt:
G. Kausche, Geschäftsführer, Deutsche Bundesbahn
A. Rasmussen, Geschäftsführer, Rasmusmetal
Als Revisor wurden gewählt:
Chr. Andersen, staatlich geprüfter Revisor
R. Wünsch, Bürochef, SDS
Erste Vorstandssitzung des Klubs bei W. Kurz
Die erste Mitgliederversammlung des Klubs im Restaurant Bellahøj, wo Dr. Leithoff, Deutsch-Schwedische Handelskammer, Stockholm, über Schweden – Deutschland und die Funktion der Deutsch-Schwedischen Handelskammer sprach.
E.H. Kähler, Geschäftsführer Beiersdorf, löst J.L. Bryholt als Präsident ab.
K. Krupsdahl, Geschäftsführer Melitta, löst E.H. Kähler als Präsident ab.
Advokat (H) Torsten Hvidt wird zum neuen Präsidenten gewählt.
Helmut Lengler, Geschäftsführer Siemens, löst Torsten Hvidt als Präsident ab.
Der Klub gründet einen Abteilung WEST für Jütland und Fyn.
Der Klub ist nicht länger eine Sektion der Dänisch-Deutschen Gesellschaft, sondern eine selbständiger Verein. Die Mitglieder des Klubs sind jedoch nach wie vor automatisch Mitglieder der Dänisch-Deutschen Gesellschaft.
Es wir die Deutsch-Dänische Handelskammer, statt der 1987 gegründeten Deutsche Delegation für Industrie und Handel in Dänemark, gegründet.
Der Klub feiert sein 25 jähriges Jubiläum mit einem Fest im Moltkes Palais in Kopenhagen.
Konsul Finn Prang-Andersen löst Helmut Lengler als Präsident ab.
Präsidenten des Deutsch-Dänischer Industrie- & Handelsklubs:
09.12.1970 – 01.04.1975 J.L. Bryholt, Direktor
01.04.1975 – 01.04.1977 E.H. Kähler, Direktor
01.04.1977 – 01.04.1981 K. Krupsdahl, Direktor
01.04.1981 – 01.04.1989 Advokat Torsten Hvidt, Rechtsanwalt
01.04.1989 – 18.03.2003 Helmut Lengler, Direktor
18.03.2003 - 30.03.2011 Finn Prang-Andersen, Direktor, Konsul
30.03.2011 Stefan Reinel, Rechtsanwalt
Quelle: Der langjährige Klubsekretär Heinz-Werner Benz (mit Vorbehalt von Erinnerungfehlern)