SPRACHE  
Geschichte
 
 

Die Geschichte des Klubs

Der Deutsch-Dänische Industrie- und Handelsklub, ursprünglich als „Deutscher Klub in Kopenhagen“ gegründet, wurde am 09.12.1970 gegründet. Nachfolgend die wichtigsten Daten der Klubgeschichte:

Die wichtigsten Daten bezüglich den Deutscher Club

09.09.1949

Der Deutsche Klub in Kopenhagen (DC) wurde mit folgender Zielsetzung gegründet: „Zweck des Deutschen Clubs ist die Pflege der deutschen Kultur, Sprache und Geselligkeit in Loyalität gegenüber Dänemark. Politische Bestrebungen sind ausgeschlossen.“ Der Klub hatte 8 Vorstandsmitglieder und 119 Mitglieder

1955

Der Deutsch Klub errichtet eigene Klubräumlichkeien in der Rørholmsgade 2 A, Kopenhagen. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Saal für 75 Personen, einer Garderobe, einem kleinen Besprechungszimmer mit Sesseln und TV. Einem Vorstandsbesprechungszimmer für 12 Personen und einer Anrichteküche mit Treppe zu dem darbunterliegenden Restaurant.

Die Klubräumlichkeiten sind 5 Tage pro Woche jeweils von 19 – 23 Uhr geöffnet. Es werden warme und kalte Speisen und Getränke serviert. Eigenen Kellner und Servierdame. Mitglieder und Botschafter können die Räumlichkeiten für Besprechungen, Veranstaltungen etc. mieten.

Die Einrichtung der Räume wurde in Zusammenarbeit mit Heinz-Werner Benz und Magasin erstellt. Die Botschaft beschaffte die notwendigen finanziellen Mitteln aus Bonn.

Ab 1956

Der Deutsche Klub versendete 10 mal jährlich eine Informationsblatt. Redakteur des Blattes ist der Klubpräsident Ernst-Siegfried Hansen (1955-1963)

10.10.1966

Auf der Generalversammlung wird eine „Strukturkommission“ gewählt, die Umstrukturierungsmöglichkeiten im Deutschen Klub untersuchen soll. Initiator ist Heinz-Werner Benz.

15.03.1967

Insgesamt 39 geladene Personen besprechen in den Klubräumlichkeiten die mögliche Gründung eines dänisch-deutschen Handelsklubs.

1968

Die Klubräumlichkeiten werden gekündigt.

1968

Gründung der Dänisch-Deutschen Gesellschaft

14.10.1968

Auf der Generalversammlung konnte keinen neuen Vorstandsmitglieder gewählt werden. Man sah keine Zukunftsmöglichkeit für den Deutschen Klub, wenn neben der Dänisch-Deutschen Gesellschaft ein dänisch-deutscher Handelsklub gegründet wird. Der Deutsche Klub hatte zu diesem Zeitpunkt 168 Mitglieder.

08.11.1968

Der Deutsche Klub feiert sein 20 jähriges Jubiläum

1970

Der Deutsche Klub stellt seine Aktivitäten im Sommer 1970 ein.
 
Die Präsidenten des Deutschen Klubs:

1949 – 1951: Robert Küchental
1951 – 1955: Hans Gottschalk
1955 – 1963: Ernst-Siegfried Hansen
1963 – 1967: Carl Rasmussen
1967 – 1970: Dr. Schlosser

Die wichtigsten Daten bezüglich den Dänisch-Deutschen Industrie- und Handelsklub

10.10.1966

Der Deutsche Klub in Kopenhagen wählt auf seiner Generalversammlung eine „Strukturkommission“, die Umstrukturierungsmöglichkeiten im deutschen Klub untersuchen soll.

Die Kommission besteht aus:
Herbert Spors, Textilingenieur
Günter Kausche, Geschäftsführer der Deutschen Bundesbahn
Dr. Hans L. Waiblinger, Deutsche Botschaft
Walter Kurz, Geschäftsführer
Heinz-Werner Benz, Prokurist, Bosch
Stellvertreter:
Wille Bein, Geschäftsführer
Ernst-Siegfried Hansen, Redakteur

15.03.1967

Die Kommission lädt 37 Klubmitglieder mit Verbindungen zur Wirtschaft zur 1. Besprechung in den Klubräumlichkeiten ein. 21 Personen nehmen daran teil und weitere 14 Personen zeigen Interesse. Kurz und Benz präsentieren die Pläne der Kommission.

Es wird ein Exekutivkomitee mit folgenden Mitgliedern gegründet:
J. Block, Geschäftsführer Schenker & Co.
H.-W. Elbrechtz, Geschäftsführer Agfa-Gevært
E.Gardan, Geschäftsführer Gardan Reklame
G.Helger, Ingenieur, Zeiss
Bendix Sørensen, Geschäftsführer Inro Reklame
W. Kurz, Geschäftsführer, CAS Spedition
H.-W. Benz, Prokurist, Bosch

03.04.1967

Auf der Besprechung wird beschlossen, dass der zukünftige Name „Dänisch-Deutscher Industrie- & Handelsklub“ lauten soll. Dieser Verein sollte unabhängig vom Deutschen Klub gegründet werden und die Mitglieder des Komitees dürfen keine Vorstandsmitglieder im Deutschen Klub sein.

1967 – 1969

Es werden eine Reihe vorbereitende Besprechungen abgehalten, u.a. mit J.L. Bryholt (Geschäftsführer AEG), der eine Gründung mit dem Vorstand des Dänisch-Deutschen Informationsverbund (später Dänisch-Deutsche Gesellschaft) anstrebt.
 Ein „Komitee zur Gründung des „Dänisch-Deutschen Industrie- & Handelsklub“ wird gegründet. Die Mitglieder des Komitees sind: Benz (Bosch), Bryholt (AEG). Elbrechtz (Agfa-Gevært), Kausche (Bundesbahn) und Kurz (CAS).

27.11.1970

Das Komitee versendet Einladungen zur Gründung des dänisch-deutschen Handelsklub, als einen Teil der Dänisch-Deutschen Gesellschaft.

09.12.1970

Die konstituierende Generalversammlung des Dänisch-Deutschen Industrie- & Handelsklub, die vom Generaldirektor Hans Sølvhøj, dem  Präsidenten der Dänisch-Deutschen Gesellschaf, einberufen wurden, findet im Hellerup Parkhotel statt. Es werden 70 Mitglieder aufgenommen.

Als Vorstandmitglieder wurden gewählt:
Präsident:  J.L. Bryholt, Geschäftsführer, AEG
Vizepräsident: E.H. Kähler, Geschäftsführer,   Beiersdorf
Kassier: W. Kurz, Geschäftsführer, CAS 
Sekretär: H.-W. Benz, Geschäftsführer, Grundig
Vorstandsmitglied: I. Kam, Geschäftsführer, Lufthansa
Vorstandsmitglied: S. Bangsund, Geschäftsführer
Als Stellvertreter wurden gewählt:
G. Kausche,  Geschäftsführer, Deutsche   Bundesbahn
A. Rasmussen,  Geschäftsführer, Rasmusmetal
Als Revisor wurden gewählt:
Chr. Andersen,  staatlich geprüfter Revisor
R. Wünsch,  Bürochef, SDS

15.12.1970

Erste Vorstandssitzung des Klubs bei W. Kurz

13.01.1971

Die erste Mitgliederversammlung des Klubs im Restaurant Bellahøj, wo Dr. Leithoff, Deutsch-Schwedische Handelskammer, Stockholm, über Schweden – Deutschland und die Funktion der Deutsch-Schwedischen Handelskammer sprach.

01.04.1975

E.H. Kähler, Geschäftsführer Beiersdorf, löst J.L. Bryholt als Präsident ab.

01.04.1976

K. Krupsdahl, Geschäftsführer Melitta, löst E.H. Kähler als Präsident ab.

01.04.1981

Advokat (H) Torsten Hvidt wird zum neuen Präsidenten gewählt.

01.04.1989

Helmut Lengler, Geschäftsführer Siemens, löst Torsten Hvidt als Präsident ab.

1991

Der Klub gründet einen Abteilung WEST für Jütland und Fyn.

1991

Der Klub ist nicht länger eine Sektion der Dänisch-Deutschen Gesellschaft, sondern eine selbständiger Verein. Die Mitglieder des Klubs sind jedoch nach wie vor automatisch Mitglieder der Dänisch-Deutschen Gesellschaft.

1992

Es wir die Deutsch-Dänische Handelskammer, statt der 1987 gegründeten Deutsche Delegation für Industrie und Handel in Dänemark, gegründet. 

09.12.1995

Der Klub feiert sein 25 jähriges Jubiläum mit einem Fest im Moltkes Palais in Kopenhagen.

18.03.2003

Konsul Finn Prang-Andersen löst Helmut Lengler als Präsident ab.

Präsidenten des Deutsch-Dänischer Industrie- & Handelsklubs:

09.12.1970 – 01.04.1975 J.L. Bryholt, Direktor
01.04.1975 – 01.04.1977 E.H. Kähler, Direktor
01.04.1977 – 01.04.1981 K. Krupsdahl, Direktor
01.04.1981 – 01.04.1989 Advokat Torsten Hvidt, Rechtsanwalt
01.04.1989 – 18.03.2003 Helmut Lengler, Direktor
18.03.2003 -  30.03.2011 Finn Prang-Andersen, Direktor, Konsul
30.03.2011                      Stefan Reinel, Rechtsanwalt

Quelle: Der langjährige Klubsekretär Heinz-Werner Benz (mit Vorbehalt von Erinnerungfehlern)

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